Werkstattarbeiten

Werkzeug auf Tour - Rad einstellen - Werkstatt- und Wartungsarbeiten - Werkstattwerkzeug - Radspezifikationen

 

 

Radcheck

Radcheck mit Lotter: https://www.youtube.com/watch?v=VM5eeO2ED9w

 

Servicecheck Rad am Boden

  • Rahmen:                          Lack, Carbonrisse, Beschädigung
  • Steuersatzspiel:              VR bremsen, Rad bewegen -> Wackelt, klappert die Gabel?
  • Nabenspiel VR:               Laufrad gegen Gabel bewegen
  •                    HR:               Laufrad gegen Strebe bewegen
  • Gelenkspiel:                    an allen Fully-Gelenken wackeln
  • Dämpferspiel:                  an Dämpferachse wackeln
  • Kurbelspiel mit    Kette:   hoch/runter wackeln mit und blockierten Reifen 
  •                    ohne Kette:  Achse wackeln
  • Sattelstütze:                    fest, Einsacken, drehbar?
  • Gabel                               langsam komprimieren, Einfederung prüfen, SOLL: gleichmässig rein/raus
  • Dämpfer federn:              SOLL gleichmässig rein/raus, keine Geräusche (Luft im System)
  • Gabel/Dämpfer:              Ölkreislauf sperren,                                         SOLL: fest oder sehr hart

Verschleißprüfung auf dem Radständer

Schaltung

  • Hoch/runter schalten,     SOLL: ohne Geräusche, sauberer Übergang

Kette

  • sauber, Rost, verharzte Kette?    SOLL: silberne Kette
  • Schaltwerk: Abschürfungen, verbogen, in der Flucht ?
  • Prüfung Kettenverschleiß mit Lehre 

Kassette

  • Sauber ?
  • Alle Zähne da?
  • Hell aufpolierte Zähne?   -> Verschleiß
  • Steighilfen noch da?
  • Ggf. prüfen, ob neue Kette gut läuft

Kettenblatt

  • Breiter Zahn genug Restmaterial?
  • Ggf. prüfen, ob neue Kette gut läuft

Bremse

  • Druckpunkt da?
  • Restbelag? SOLL:  > 1mm
  • Scheibe Schleifgeräusch, eiert (Abstand zum Bremsattel)
  • Bremsscheibendicke messen (Mindestdicke steht drauf)
  • Kolbenbewegung - bremsen und schauen, ob gangbar

Laufrad 

  • Mantel: Stollenverschleiss, Risse, spröde Stellen
  • Leichtgängigkeit des Laufrades
  • Speichenspannung gleich? SOLL: alle gleich handfest
  • Achter prüfen (Schwingenabstand zur Felge - Seitenschlag, Höhenschlag ?)

Motor

  • Fehlercodes?
  • Handy Softwareupdates
  • Akkusitz
  • Stecker,  zugängliche Stecker fest montiert?
  • Speichenmagnet fest montiert?

Alle Schrauben nachziehen

 

Sattel

 

109er:  1,09*SL bis Pedalachse       (97)

            bessere Methode, da die Kurbellänge

            berücksichtigt wird

 

Hügi  :  0,885*SL bis Mitte Tretlager (79)

 

Fersenmethode zu ungenau

 

 

Gilt für sportliche Fahrer mit 60-80 U/min.

 

Bei über 80 U/min 1 cm tiefer

  • Sattel horizontal verrutschen

 

Ballen auf das Pedal

 

Sattel soweit horizontal verschieben, bis das das Lot von der Kniescheibe bei der 3-Uhr-Stellung durch die Pedalachse geht

Vario-Stützen Service.pdf
PDF-Dokument [21.0 MB]

Schmutzschutz für die Variostütze

 

Lenker

Eine optimale Lenkereinstellung ist dann gegeben, wenn das Becken beim Fahren leicht gekippt ist und dabei ein leichtes Hohlkreuz entsteht.

  • Lenkerhöhe :     Höher ist bergab sicherer, hat aber weniger "Vortrieb"
  • Vorbau:              Kürzer macht das Rad agiler, aber auch unruhiger.
  • Lenkerbreite:     Breiter ist sicherer. Maßgebend ist die Schulterbreite. Arme leicht gebeugt zum Lenken und zum Kompensieren von Unebenheiten.
  • Griffneigung:      Entspannt in der häufigsten Nutzungsstellung (stehend, sitzend) in Flucht er Unterarme.
  • Bremsenlage:    Position: Mit minimale Kraft für einen Fiinger;    Hub: Hebel fast ganz durchziehbar

                                   Rad senkrecht an die Wand stellen: Hebelspitze zu Boden mit Zollstock gleich einstellen

Reifen

MTB Vorderrad   1,0-1,3 bar          

  • Conti        Trail King                                                       (MTB mässig)
  • Maxxis.    Asseggai                                                       (EMTB schlecht)
  • Maxxis     Magic Mary                                                   (MTB Top)
  • Schwalbe Albert,          Pro Trail soft,   ADDIX Soft       (EMTB Top)

MTB Hinterrad    1,5       bar          

  • Schwalbe Nobby Nik                                                     (MTB i.O.)
  • Maxxis     Disector                                                        (EMTB zu wenig Uphillgripp)
  • Maxxis     Minor DHR II                                                 (EMTB besser)
  • Schwalbe Tacky Chan,Super Gravity, ADDIX Soft       (EMTB Top)

Rennrad VR,HR 6,5       bar          

  • Conti Grand Prix 5000 mit Schlauch - tubeless hat sich nicht bewährt       

 

Prinzip der Federelemente

 

Gabel

 

1., Luftdruck - Voreinstellung

  • Gabel 1 PSI pro kg (Fahrer mit Gepäck)
  • Ventildeckel öffnen, Luft komplett raus, einfedern, aufpumpen, beim Pumpen alle 10 PSI immer wieder federn

2., SAG (Dauereinfederung) einstellen

  • 30% vom Federweg
  • Aufsteigen, mehrfach im Stand federn, dann sitzen, SAG markieren (Gummiring oder Kabelbinder), entlasten, % prüfen, Luftdruck anpassen.

3., Maximalen Federweg einstellen

  • Gabel soll möglichst weit bei maximaler Belastung einfedern ohne allzu oft durchzuschlagen
  • Höhere Kante mit Gewicht auf dem Lenker runterfahren, maximalen Federweg markieren (Gummiring oder Kabelbinder), wenn hierbei noch 15% möglicher Restweg existieren, gillt das als Volldurchschlag

4., Luftkammervolumen anpassen bei Volldurchschlag

  • Eingefügte Volumenspacer / Token reduzieren das Volumen bis gerade kein Durchschlag mehr erfolgt
  • Luftdruck komplett abbauen, Kammer öffnen, Token vorsichtig einfügen, Kammer schliessen, bei 1 neu starten

                  Tokenanzahl und PSI notieren

 5., Rebound = Zugstufe = Ausfedern (rotes Stellrad unten)

  • Gabel soll nicht endlos nachfedern
  • Zugstufe schliessen -> im Uhrzeigersinn ganz nach + drehen, stark einfedern, Vorderrad beobachten, solange öffnen bis Vorderrad nicht vom Boden abhebt         

Klickanzahl notieren

6., Druckstufe = Kompression = Einfedern (blaues Stellrad oben)

  • Gabel soll aureichend Federweg haben
  • Stellrad auf 50% stellen, wenn beim Fahren Feder zu tief -> im Urzeigersinn klickweise öffnen

                                                                                  Klickzahl notieren

7., Highspeed Zug- und Druckstufe (wenn vorhanden)

  • Gabel soll bei harten Schlägen nicht zu langsam/schnell federn
  • Mit Zugstufe beginnen, Maximaleinstellungen testen, dann auf gleicher Strecke optimieren

 

Fox 36 Gabelservice Anleitung.pdf
PDF-Dokument [5.9 MB]

 

Dämpfer

 

1., Luftdruck - Voreinstellung

  • Dämpfer 2 PSI pro kg (Fahrer mit Gepäck)
  • Ventildeckel öffnen, Luft komplett raus, einfedern, aufpumpen, beim Pumpen alle 10 PSI immer wieder federn

2., SAG (Dauereinfederung) einstellen

  • 30% vom Federweg
  • Aufsteigen, mehrfach im Stand federn, dann sitzen, SAG markieren (Gummiring oder Kabelbinder), entlasten, % prüfen, Luftdruck anpassen.

3., Maximalen Federweg einstellen

  • Dämpfer soll möglichst weit bei maximaler Belastung einfahren ohne allzu oft durchzuschlagen
  • Höhere Kante mit Gewicht auf dem Sattel. runterfahren, maximalen Federweg markieren (Gummiring oder Kabelbinder), wenn hierbei noch 15% möglicher Restweg existieren, gillt das als Volldurchschlag.

 

Ventilkappe in der Mitte oben

 

 

 

 

Markierung SAG 30%

 

4., Luftkammervolumen anpassen bei Volldurchschlag

  • Eingefügte Volumenspacer / Token reduzieren das Volumen bis gerade kein Durchschlag mehr erfolgt
  • Luftdruck komplett abbauen, Kammer öffnen, Token vorsichtig einfügen, Kammer schliessen, bei 1 beginnen

                  Tokenanzahl und PSI notieren

 

A Bottemlesss Token

mehr Token -> geringeres Volumen -> progressiver (Widerstand am Ende)

  • weniger Token -> grsseres Volumen -> linearere, sensiblere Ausnutzung des gesamten Federweges

 

C Federwegbegrenzer

 

B Negativkammer Volumentoken

kleinerer Token -> grössere Kammer -> besseres Anprechverhalten

grosser Token -> kleinere Kammer -> stärkere Unterstützung im mittleren Federbereich

5., Rebound = Zugstufe = Ausfedern (rotes Stellrad unten)

  • Gabel soll nicht endlos nachfedern
  • Zugstufe schliessen -> im Uhrzeigersinn ganz nach + drehen, stark einfedern, Hinterrrad beobachten, solange öffnen bis Hinterrrad nicht vom Boden abhebt         

Klickanzahl notieren

 

Langsamer -> im Uhrzeigersinn

 

 

Schneller -> gegen Uhrzeigersinn

6) LSC (BLAU) (Fahrereinfluß, Low=lange Kompressionen).

  • Wenn bei Anliegern mit lang dauernden Kompression zu hart , dann eine Stufe ins Minus

                                                                                     Stellung notieren

 

LSC-Stellrad Grundeinstellung Mitte

7) HSC (Geländeeinfluß, High=kurze, harte Schläge).

  • Wenn bei Wurzeltrail oder Steinpassagen mit kurzen Stößen zu hart, dann eine Stufe ins Minus.

                    Stellung notieren

 

 

 

HSC Stellrad

Der blaue Hebel aktviert (vorne-Gelände) und deaktiviert (hinten-Strasse) den Dämpfer

Dämpfer-Service .pdf
PDF-Dokument [4.3 MB]

  

3., Anleitungen für Werkstatt- und Wartungsarbeiten

Fahrradreinigung

  • Alles ab, was nicht geputzt werden soll, insbesondere Elektronik
  • Groben Dreck mit dem Wasserschlauch, nicht dem Hochdruckreiniger, von oben nach unten entfernen 
  • Ritzelpaket und Ritzel im Schaltwerk (Kette entspannen) mit Spezialbürste reinigen
  •  Evemtuell feinen Dreck  mit Spülmittel, Bürste und Lappen entfernen
  • Mit Lappen (oder Kompressor) trocknen und abwischen

 

 

Kettenpflege

  • Nach jeder Wasserberührung und starker Verunreinigung.
  • Kein Öl auf die Bremsscheiben bekommen, daher Sprays vermeiden und Öl auf die Innenseite und Kette nach vorne drehen (Fliehkraft). (Bild 5)
  • Nur Kettengelenke (innen) ölen, nicht die Kettenflanken oder Ritzel.
  • Dünnflüssiges Öl (W40 etc.) vermeiden.
  • Überflüssiges Öl, das Schmutz bindet, entfernen.

1: Kette nach dem Mountainbiken, vor dem Reinigen mit weichem Wasserstrahl

2: Hilfsmittel Kettenrad-Ketten-Sperre bei EMTBs (H5)

3: Kettenradsperre beim Rückwärtstreten

4: Kassettenreinigung mit hartem Pinsel

5. Kettengrobreinigung nach dem "weichen" Abspritzen mit dem Wasserschlauch

6: Ölen auf der Ketteninnenseite beim Rückwärtstreten ( Bremsscheibe räumlich entfernt)

7: Überflüssiges Öl nach 10 Minuten Einwirkzeit abstreifen

Ketteverschleiß prüfen

 

S-Seite für Stahl-, A-Seite für Aluritzel

 

Wenn die Lehre "reinfällt", bündig auf der kette liegt,

ist der Verschleiß zu groß

Kette trennen und verbinden

  • Niete rausdrücken, so dass zwei Innenglieder die Kette beenden
  • Reparaturstelle mit Draht entlasten
  • Kettenschloss in Pfeilrichtung einbauen
  • Kette spannen bis Schloß klickt, Rückradbremse und Pedal drücken

Kassette wechseln

  • Kettenabzieher und Kettenpeitsch
  • Kassette lösen (Linksgewinde)
  • Freilauf reinigen und fetten
  • Kassettenmontage - Nasen beachten
  • (Freilaufkappe ggf. anziehen - Linksgewinde 17er)
  • Kassette mit Abzieher festschrauben (max. Kraft 40Nm - Rechtsgewinde)

Freilauf - am Beisapiel SRAM XD/XDR

  • Kappe lösen (17er Linksgewinde)
  • Kappe ist gesteckt -> Abzieher oder langer Inbus reihum drücken
  • Freilaufkörper mit Klincken abziehen
  • Reinigen und fetten
  • Kappe draufdrücken bis es klickt
  • Kappe anziehen (17er Linksgeewinde(

Schlauchlose (tubeless) Reifen

 

 

 

So bitte nicht abdichten,

um den Reifen auf das

Felgenhorn zu bekommen.

  • Schlauchlosventil sehr fest schrauben (Gummiquetschung beobachten)
  • Mantel auf Felgenhorn drücken, dazu Ventil raus, 8 bar Druckstoß, möglichst grosse Luftmenge, ggf. Spüli zum Gleiten
  • Milch einfüllen (29 Zoll ca. 100ml) - Spritze bei 12 Uhr ansetzen, auf 5 Uhr drehen, drücken, zurück auf 12 Uhr, abziehen, füllen
  • Ventilschaft reinigen, Ventil einbauen, aufpumpen, Milch auf die Flanken rotieren

Pedale

  • Werkzeug: Maulschlüssel 15 oder 6/8 Inbus
  • rechts: Rechtsgewinde, nach hinten unten lösen
  • links:    Linksgewinde,    nach hinten unten lösen

Rad zentrieren (Achter entfernen)

  • Prüfen, ob es lose Speichen gibt (Spannung, Klang) und anziehen
  • Kabelbinder, um Schlag am Reifen zu markieren
  • Gegenüberliegende 3 Speichen anziehen (gegen Uhrzeigersinn), halbe Umdrehung, dann erneut prüfen
  • Messerspeichen dabei festhalten oder nach Manteldemontage spannen

Bremsbeläge wechseln

  • Ggf. Bremskolben mit breitem Schlitzschraubenzieher gegen die alten Beläge zurückdrücken
  • Belagsicherung, Schraube oder Splint lösen
  • Beläge nach unten oder oben herausziehen, ggf. dazu Bremssattel lösen
  • Neue Beläge reinstecken
  • Sicherung einbauen
  • Laufrad einbauen
  • Bremse anziehen, Bremssattel fixieren, Bremse lösen, Prüfen, ob was schleift, ggf. mit Lichtspalt prüfen, wo der belag anliegt
  • Einbremsen: 20 mal von 30 auf 5 km/h pro Rad damit Belag und Scheibe konzentrische Kreise haben, die innereinander greifen und die Reibungsfläche vergrösseern

Bei Magura MT5:  

  • Bremsbelag    - Galfer Violett hinten, schwarz vorne.
  • Bremsscheibe - TRP RS01E, 2.3MM, 203MM (stärker, weniger verformbar, bessere Temperaturableitung, leiser)

Bremse entlüften

https://www.youtube.com/watch?v=kDv7dkovLZw

  • Spreizer zwischen die Bremsbeläge setzen
  • Bremshebelschelle lösen und so verdrehen, dass Öffnung oben und horizontal
  • Verschlussschraube entfernen (Dichtung nicht verlieren)
  • Auffangbehälter aufsetzen, mit Stöpsel schliessen und etwas füllen (Hope Deckel mit Trichter montieren)
  • Spritze mit Hydrauliköl aufziehen
  • Spritze auf Nippel setzen
  • Stöpsel raus,
  • Hebel ziehen und gezogen halten (verstellbarer Kabelbinder)
  • Nippel unten lösen und Spritze reindrücken
  • Nippel schliessen,
  • Hebel lösen
  • nächste Spritzenfüllung
  • Solange wiederholen, bis keine Blasen mehr oben kommen (auch Bremshebel betätigen und Bremsschläuche abklopfen)
  • Hebel ziehen und gezogen halten
  • Mit Unterdruck in der Spritze unten Blasen rausziehen
  • DOT mehrfach hoch und runterdrücken
  • Nippel schliessen
  • Hebel lösen
  • ,Spritze entfernen
  • Stöpsel reinstecken, Ausgleichsbehälter entfernen, Bremse schliessen
  • Bremshebel ausrichten

Bremse entlüften Magura

Feuchter ist es bei Magura mit Mineralöl:

  • Beläge raus (sauber halten), Spacer rein, gefüllte Sprite ansetzen, festschrauben
  • Bremshebel gerade, Schraube lösen T25, Spritze mit etwas Öl ohne Kolben rein
  • Mehrfach ziehen, drücken und das am Ende mit angezogenem Bremshebel 
  • oben schliessen mit leichtem Druck von unten
  • untern schliessen - schnell

Bremse einbremsen

Die Scheibe wird bei der Produktion orthogonal in zwei Ruuchtungen geschliffen, die Bremsbeläge haben nach der Produktion eine Oberfläche mit "Punkten".

Beim Einschleifen entstehen konzentrische Riffen in Scheibe und Belag, die zueiander passen und somit die Reibungsoberfläche vergrössern. Die Bremsleistung wird grösser.

Eingeschliffen wird mit je 30 Bremsvorgängen von 30 km/h auf 5 km/h, bei denen das Rad nicht blockieren darf und Scheibe/Belag möglichst heiss werden soll. Dies erfolgt zuerst hinten, dann vorne. Bei organischen Belägen sollte am Ende noch eine längere Bremsschleiffahrt erfolgen, damit diese ausgasen können.

 

Bild: Bremsscheibe auf Prüfstand bezüglich Hitzeverformungen

 

Einstellung Schaltung SRAM Eagle 70/90 (Mechanisch ohne Funk, mit Transmission)

Zuerst bestimmt man mithilfe der SRAM-Website die Kettenlänge. Dort bekommt man für das eigene Bike das Setup-Ritzel und die Position des Setup-Keys genannt. Kette kürzen, Setup-Key am Schaltwerk einstellen und dann das Schaltwerk montieren. Anschließend das Hinterrad montieren, Hinterrad und Schaltwerk um eine Umdrehung lösen, Schaltwerk gemäß Anleitung mithilfe eines Inbusschlüssels aufs Setup-Ritzel setzen, Kette spannen, Schaltwerk festschrauben, Hinterrad festschrauben, Zug montieren, Gangsprünge einstellen, fertig! Das ist etwas verkürzt dargestellt, worauf ich aber hinaus will, ist Folgendes: Es gibt keine manuelle Einstellung der Umschlingung und keine oberen und unteren Anschläge mehr. Für beides hat es früher etwas Erfahrung und Fingerspitzengefühl gebraucht. Das Montieren und Einstellen ist einfach, aber man muss unbedingt dem vorgegebenen Prozess folgen.

 

Einstellung Schaltung SRAM AXS (Funk oder Kabel zum Motorakku, mit Transmission)

  • SRAM APP runterladen
  • SRAM APP mit Laufwerk und Cotroller koppel (Knopf lange drücken)
  • Grunddaten Kettenlänge, KeyLock A/B?, Einsellritzel abfragen (notwendig Radtyp, Rahmengrösse)
  • Grundeinstellung:                KeyLock rein,

                                                     Schaltwerk Linksgewinde lösen,

                                                     oberes Röllchen nach hinten ziehen,

                                                     Markierung übereinander und  Kette straff,

                                                     Schaltwerk festschrauben (wiederholen bis perfekt)

  • Feinjustage:                        mit APP Ausrückung rein/raus bis keine Schleifgeräusche mehr

         Schaltzröllchen zu weit rechts, Gänge zu langsam beim Hochschalten /gr Ritzel)   --> Schaltwerk nach innen

         Schaltröllchen zu weit links,      Gänge zu langsam beim Runterschalten (kl Rituel) --> Schaltwerk nach aussen

  • ChainGap:               ist eigentlich nunmehr richtig  eingestellt, trotzdem kontrollieren           

                                                    Kette auf zweitgrösstes Ritzel

                                                    Lehre auf grösses Ritzel

                                                    Fahrer auf den Sattel - einfedern !!!

                                                    Kassette zurückdrehen bis Zeiger an der Achse oberes Röllchen

                                                    Inbus 3 neben Akku drehen bis Zeiger exakt auf Mtte Röllchenachse

                                                    Schraube mit Locktite fixieren

SRAM Transmission Eagle 70 von mechanisch auf elektrisch (GX) umrüsten

Umrüstung SRAM mech-elktr.pdf
PDF-Dokument [79.0 KB]

Kurbeln (AMFlow) und Kettenblatt

  • Werkzeug: Lockringtool (Kettenblatt 20€), 8er Inbus

 

  • rechts: Rechtsgewinde, nach hinten unten lösen
  • links;    Rechtsgewinde, nach vorne unten lösen

Pressfit Innen-,Tretlager wechseln und Kurbel abziehen

  • Geschraubte  Kurbel lösen, mit Schlitzschraubenzieher etwas spreizen und herunterhebeln
  • Achse gegen Verformung schützen
  • Mit Dorn oder zwischengelegtem Holz vorsichtig heraushämmern (Gewinde schützen)
  • Mit Ausspreizer oder rundum angestztem Schlitzschraubenzieher beide Lager herausklopfen
  • Lagerhalterung reinigen und fetten
  • Lager beidseitige mit Gewindestange und dicken Scheiben parallel eindrücken
  • Achse mit Kettenblatt montieren ohne das Lager wieder rauszudrücken
  • Sitz der Lager prüfen
  • Lose Kurbel aufstecken und festschrauben

Steuerkopf

 

Anzugsmomente

4., Werkzeug Werkstatt

  • Wandhalterung , angenehmer als der Montageständer mit dem mühsamen Klemmen
  • Pflegeset, mit Ölen in Flaschen (Sprüher gehen an die Bremsscheibe !), Bürsten, Reinigungsmittel, Bremsenreiniger, Silikongleitöl, Lumpen
  • Standpumpe mit Druckspeicher für Tubeless-Montage
  • Druckluftadapter
  • Dämpferpumpe

 

 

  • Torx und Inbus
  • Schraubendreher - Schlitz, Kreuz, Torx
  • Zangenset
  • Reifenheber aus Metall
  • Ventilschlüssel

 

 

  • Schaltwerkslehre
  • Kettenlehre
  • Kettenschloßzange
  • Befüll- und Entlüftungsset für hydr. Bremse
  • Spezialwerkzeugset für das Rad (Kette, Kasette, Kurbel, Pedale ...)

 

 

  • Drehmomentenschlüssel mit gängigen Torx, Inbus

 

5., Infos zu einzelnen Rädern

AMFlow Tuning
Amflow Th 12-25.pdf
PDF-Dokument [114.0 KB]

 

Amflow Th - FLO

Vorne: 1,0 bar, 90 PSI, 30%=50mm

Hintern: 1,5 bar, 190 PSI, 30%=16mm, Rebound Mitte, LS mitte, HS Mitte

 

Amflow Da - FLOW

Vorne: 1,2 bar, 70 PSI, 30%=50mm

Hintern: 1,5 bar, 140 PSI, 30%=16mm

 

6., Bremsen - Labordaten Stand 1-26

7., Sicherung Ladegerät beim Laden