(Motorrad-) Trail

 

Trailsport

Mut, Selbsteinschätzung, Beweglichkeit, Koordinationsvermögen, Risikoeinschätzung und Risikominimierung spielen eine grosse Rolle.

Jede neue Herausforderung wird erst eingeschätzt, machbare Lösungswege gesucht, bewertet, und so beplant, dass immer klar ist, wohin das Moped fällt und wohin man selbst.

Traue ich mir das gerade jetzt im Augenblick körperlich und vom Kopf her zu, ist dabei eine dauernd wiederkehrende Kernfrage.

 

Man lernt viel über methodisches Vorgehen unnd die Beeeinflussbarkeeit der eigenen Psyche.

 

 

Trailwandern

Beim Trailwandern geht es um das "Erfahren" eines Gebietes. 

Mitunter wird dazu eine kleine Sitzbank montiert und Zusatzsprit, sowie Werkzeug, mitgenommen.

 

Trailwettbewerbe

Einzelne Sektionen sind zu durchfahren, wobei jeder Bodenkontakt mit den Beinen als Fehler gezählt wird.

Maximal gibt es 5 Fehlpunkte pro Sektion.

Die Geschwindigkeit spielt keine Rolle. Früher musste sich das Vorderrad stets drehen, heute nicht mehr.

Wer die wenigsten Fehler am Ende hat, hat gewonnen. 

Heute sind die Sektionen sehr akrobatisch geworden, durchsetzt von künstlichen Hindernissen und finden teilweise sogar in Hallen statt. 

 

Die Motorräder

Die Zwei- und Viertackter wiegen nur um die 70 kg, sind für ein ein hohes Drehmoment im unteren Drehzahlbereich ausgelegt (wenig PS, wenig Vmax) , haben eine sehr feinfühlige verschleißarme Kupplung (häufig schleifende Kupplung), haben viel Bodenfreiheit bei einem tiefen Schwerpunkt und Reifen mit viel Gripp und wenig Luftdruck (0,3 bar).

E-Motorräder sind im Kommen, können aber das, für "akrobatisches Fahren" notwendige Schnalzen der Kupplung nur schwer abbilden.